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Jahreskonferenz Schönstattbewegung Frauen und Mütter

Jahreskonferenz Schönstattbewegung
Frauen und Mütter

 

Hab Mut! Ich bin da.

SAL. „Hab Mut! Ich bin da!“ Diese Zusage steht als Losungswort über dem kommenden Jahr der Schönstattbewegung Frauen und Mütter (SFM). „Als Zusage Gottes für jeden persönlich wie für die Gemeinschaft …“ interpretiert sie wertschätzend Pater Ludwig Güthlein, Leiter der Schönstatt-Bewegung Deutschland, bei der Abschlussmesse der Jahreskonferenz. „Wir haben ein Zeichen gesetzt ... Wir gehören zu denen, die für Aufbruch stehen“, deutet Sr. M. Sophia Brüning, neue Standesleiterin an der Zentrale, den Vorgang der Entscheidung.

 

Es geht gut weiter

Es ist die erste Jahreskonferenz die Sr. Sophia als Nachfolgerin von Sr. M. Caja Bernhard leitet. Sie versteht es, bewährte Elemente in die Tagungsgestaltung einzubauen und Neues auszuprobieren. Die „persönliche etwas andere Note“, die etwas „anderen Akzente in der Struktur“ werden wahrgenommen und unkompliziert akzeptiert. Monika H. ist mit allen Teilnehmerinnen dankbar, dass „die zwei Marienschwestern diesen Wechsel so im Einklang“ gestalten und dass es „gut weitergeht“, „auf Augenhöhe mit den Teilnehmerinnen“, zur Mitwirkung motivierend.

 

Herzlichen Dank, Sr. Caja

„Das war ein richtiges ‚Feuerwerk‘“, kommentiert Karin G.-E. den Dankesabend mit den Beiträgen der Diözesanverantwortlichen für Sr. Caja. Schon zum 18. Mai – noch mitten im Lockdown – hatte sich durch die Ernennung von Sr. Sophia der Stabwechsel in der Standesleitung der SFM an der Zentrale vollzogen. Bei der Jahreskonferenz ist nun der Rahmen gegeben, das langjährige Engagement von Sr. Caja in dieser Aufgabe zu würdigen. Sehr viel Wertschätzung und Originalität kommen in den einzelnen Beiträgen – live und digital – zum Ausdruck. Die Geschenke sind originell auf die Beschenkte abgestimmt: vom Eichenbaum-Setzling als Assoziation zum von ihr referierten Baum der Frauengröße, über ein Rhönschaf als Dank für das Gute-Hirtin-sein bis hin zu einer selbst gebackenen Schwäbischen Eisenbahn. Sie sind Zeichen herzlicher Dankbarkeit für Sr. Cajas vielfältiges Engagement als Autorin, Redakteurin, Referentin und Inspiratorin wie auch als gute Zuhörerin, Ratgeberin und Begleiterin im Gebet.

 

Gelungenes Zusammenwirken

Ob in den Pausenbegegnungen, ob in den Gesprächsbeiträgen, ob im Erzählen von Erfahrungen und Projekten aus der eigenen Diözese, ob durch die Lifehacks von Angelika H. in diesem Jahr ... Die Teilnehmerinnen schätzen es, voneinander zu profitieren. „Jede nimmt mit, was ihr für ihre Diözese und Situation passend erscheint.“, formuliert es eine der Teilnehmerinnen.

 

Ein starkes Moment gegenseitigen Profitierens und gelungenen Zusammenwirkens war im zurückliegenden Jahr der FrauenKongress deutschlandweit. Weil Frauen – quer durch alle Diözesen, auch in Zusammenarbeit mit Mitgliedern anderen Frauengemeinschaften – ihre Kreativität und ihre Talente zusammengelegt und zum Einsatz gebracht haben, konnten viele Frauen deutschlandweit ihr Frausein bewusst als Geschenk erfahren. Davon beim Oktobertreffen berichten zu können und die positive Resonanz einer jungen Frauengeneration zu erfahren, machen dankbar. Und die Art und Weise zu erleben, wie die vier Frauen aus den eigenen Reihen diese Präsentation geben – „jede originell“, jede kompetent und „im Miteinander herzerfrischend unkompliziert“ – machen glücklich und stolz, dazuzugehören.

 

Dazugehörig fühlt sich auch Pater Michael Czysch, priesterlicher Standesleiter der SFM an der Zentrale. Mit seiner gekonnten und humorvollen Art, zusammenfassend etwas zu bebildern, greift er den Lebensstrom der Gemeinschaft. Wie sehr die Frauen sein priesterliches Sein und Wirken schätzen, kommt schon gleich am Tagungsbeginn zum Tragen. Die erste Eucharistiefeier nützen die Frauen, ihm auch als Kreis der Diözesanverantwortlichen im Nachhinein zum silbernen Priesterjubiläum zu gratulieren und eine zum Geschenk der neuen Stola passend gestaltete Kerze zu überreichen.

 

Die neue Jahreslosung

Die Jahreslosungssuche ist in diesem Jahr eine stärkere Herausforderung wie in den beiden vorausgehenden Jahren. Da war sie durch die Thematik des FrauenKongresses in gewisser Weise vorbereitet. Dieses Jahr geht es wieder ganz klassisch an die Arbeit: Blick in die Zeit, Suche nach dem Zentralwert und daraus heraus Formulierung einer ansprechenden Losung. Die Suche nach dem Zentralwert kommt überraschend zügig zu einem Ergebnis: „Verwurzelt im Liebesbündnis mit Gott rechnen – initiativ und wagemutig gemeinsam Zukunft gestalten.“ Das daraus erwachsende Losungswort braucht länger, bis es geboren ist. Der Anspruch an dieses Wort besteht darin, dass es nach innen und außen einsetzbar ist und dass es Tiefe und Weite ermöglicht. Am letzten Morgen fällt die Entscheidung: „Hab Mut. Ich bin da.“ „Hab Mut!“ ist hineingesprochen in die durch Angst und Ungewissheit geprägte Zeit. „Ich bin da!“ vermittelt die Gewissheit, dass die Mitglieder der SFM mit Gott und der Gottesmutter rechnen dürfen bei allem, was sie im Dienst der Zukunftsgestaltung angehen.