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Ein gefüllter und erfüllender Tag

„Ein gefüllter und erfüllender Tag“

FrauenKongress in Aulendorf und Kösching

 

C&Hbre. „FrauenKongress deutschlandweit“ – am Wochenende 24./25. Juli 2021 gab es dazu Veranstaltungen in den Schönstatt-Zentren in Aulendorf und Kösching. Die Vorbereitungsteams aus der Schönstatt-Frauenbewegung – beim Aufbau auch von zahlreichen Ehemännern unterstützt – nutzten die Gelegenheit, die Kongress-Locations mit Blumenschmuck, Sonnenschirmen, Stehtischen mit Hussen und liebevoll ausgewählten Dekoartikeln so zu gestalten, dass vorbeikommende Spaziergänger sich erstaunt erkundigten, ob hier eine Hochzeitsfeier stattfinden werde. Jedoch ging es dem FrauenKongress unter dem Motto „DU wirkst – Von innen her mehr bewegen“ thematisch um die Frage, wie Frauen heute, „mit täglichen ganz konkreten Schritten, die Kreise ziehen, die Welt um sich herum verändern können, langsam, leise, aber unaufhaltsam“, wie Schwester M. Caja Bernhard im per Video eingespielten zentralen Impuls deutlich machte.

 

Die Zukunft beginnt nicht irgendwann und irgendwo, sondern heute, jetzt, in mir!

Eine Sandperformance, in Verbindung mit dem Impuls von Schwester Caja, ebenfalls digital eingespielt, wurde von den Teilnehmerinnen als sehr bereichernd empfunden. Eine Frau meinte spontan: „Ich durfte erfahren und hören: ‚So wie du bist, darfst du sein!‘ Das bestärkt mich ungeheuer.“ Das Wort von Henry S. Haskins, „Was hinter uns liegt und was vor uns liegt, sind nur Kleinigkeiten im Vergleich zu dem, was in uns liegt. Und wenn wir das, was in uns liegt, nach außen in die Welt tragen, geschehen Wunder“, gab manch einer Frau den Anstoß, sich neu nach ihrer Aufgabe zu fragen, die sie in dieser Welt von Gott übertragen bekommen hat.

 

Die eindrücklichen Bilder der Sandperformance unterstützten die ermutigende Feststellung der Referentin, dass die Zukunft nicht irgendwann und irgendwo beginnt, sondern heute, „jetzt, in mir; in jeder von uns. Jede von uns kann ‚Influencerin‘ im besten Sinn des Wortes sein. Jede von uns kann den entscheidenden Unterschied machen. Von meinem Sein und Handeln geht Wirkung aus. Immer – so oder so! Eine wunderbare Chance. Die Chance!?“, so die Schönstätter Marienschwester.

 

Vielfältige Alternativangebote für die Seele

Als die Chance empfanden viele Frauen auch die zahlreichen Alternativangebote, die am Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein in Kösching und gerade passend zwischen 12 und 16 Uhr bei besserem Wetter in Aulendorf wahrgenommen werden konnten: Schlüsselanhänger aus Makramee, einen Engel modellieren, eine Postkarte an eine Freundin schreiben, Vasen gestalten, über Gertraud von Bullion, die Frau, die Frauen in Schönstatt die Tür öffnete, etwas erfahren, Topfblumenschmuck kreieren, sich ein Ermutigunsgwort von Pater Kentenich, dem Gründer der Schönstatt-Bewegung zusagen lassen, im Baum entdeckt ... Schmuck und Ohrgehänge, meditativer Tanz, meditatives Wandern, Stilberatung in Aulendorf, wertvolle Statements von Frauen über ihre Spiritualität, ihr Engagement, ihren Beruf u.v.m. Eine Frau in Aulendorf meinte nach dem Statement Ehrenamt: „Das gibt mir jetzt die Kraft eine Aufgabe zu beenden, die sich schon lange totgelaufen hat und nochmals etwas ganz Neues anzufangen.“

 

Die „Stunde vor dem Herrn“ und „Mütter beten für Ihre Familien“ am Heiligtum in Aulendorf war komplett ausgebucht. Derweil in Kösching die Frauen zu ihrer stillen Gebetszeit „Eine Audienz bei der Königin“ je eine Rose für die Gottesmutter ins Kapellchen mitbringen konnten.

 

Ein lustiger Sketch über das Dauerthema „Frau und Schlankheitsideal“, in original bayrisch vorgetragen, strapazierte sämtliche Lachmuskeln. Zünftige Akkordeonmusik und virtuose Harfenklänge begleiteten das Kaffeetrinken im Freien in Kösching und in Aulendorf freute man sich, dass so viele junge Frauen dabei waren – Töchter, Schwiegertöchter und Enkelinnen – und dass die Frauen, die Schönstatt bisher nicht kannten, aber ein Alternativangebot machten, so glücklich über diesen erfüllenden Tag mit „wunderbaren Frauen, interessanten Angeboten und einer beeindruckenden Atmosphäre“ waren.

 

Auf den Knüller des „Kongressgeflüsters“, der eine Ode auf die Frau beinhaltet, wurde mit Sekt angestoßen, natürlich nicht mit weißem, sondern mit rotem Sekt, ganz in der Kongresshauptfarbe.

 

Mit vielen neuen Impulsen zurück in den Alltag

Die jungen Priester, die aus umliegenden Gemeinden kamen, um mit den Frauen, die noch wollten, zum Abschluss Gottesdienst zu feiern, hatten sich sehr gut aufs Thema des Frauenkongresses „Du wirkst“ eingelassen und ihre Wertschätzung für Frauen in der Kirche deutlich gemacht.

 

Zum Ausdruck kam der Dank der teilnehmenden Frauen an die Organisatorinnen des Tages für einen Frauenkongress voller unzähliger liebevoller Details – sogar die Kuchen und die Blumenväschen waren in den Kongressfarben dekoriert – tiefen Inhalten, gelungene Organisation, „einfach Spitze, interessant, ansprechend, beeindruckend, reich beschenkt mit neuen Impulsen für den Alltag“, wie es eine Frau zum Abschluss auf den Punkt brachte.

 

Quelle: www.schoenstatt.de